Pflichtaufgabe erfüllt: Indians schlagen Selb

Der ECDC Memmingen hat das letzte Heimspiel der Meisterrunde gegen die Selber Wölfe mit 5:3 für sich entscheiden können. Vor knapp 1700 Zuschauern siegten die Indians mit 5:3. Großer Wehrmutstropfen war die Verletzung von Joey Vollmer, der frühzeitig das Eis verlassen musste.


Einen Start zum Vergessen erwischten die Indians am Freitagabend gegen die Selber Wölfe. Nach verschlafenen Anfangssekunden kamen die Gäste bereits früh zu Chancen und konnten noch in Minute eins die Führung erzielen. Die Indians übernahmen zwar immer mehr die Kontrolle, schafften es aber nicht ich gewohnt druckvolles Spiel aufzuziehen. Erst in den Schlussminuten des Auftaktdrittels kamen sie zum Ausgleich. Routinier Patrik Beck verwertete einen Abpraller in Überzahl zum 1:1.

Im Mittelabschnitt kamen die Indians dann besser aus der Kabine. Bei den Hausherren konnte Sven Schirrmacher sein Comeback nach monatelanger Verletzungspause feiern, außerdem wurden vom ESV Kaufbeuren Leon Kittel und Louis Latta als Unterstützung abgestellt. Die erstmalige Führung erzielte aber der wiederum starke Schwede Linus Svedlund, der eine feine Einzelleistung zum 2:1 krönen konnte. Die Indians drückten nun auf die Entscheidung und setzten die dezimierten Gäste unter Druck. Nach schöner Vorlage von Jannik Herm vollendete Steven Deeg zum 3:1 und sorgte für die vermeintliche Vorentscheidung. Selbs Topscorer McDonald hatte hier allerdings etwas dagegen und markierte postwendend den Anschluss für die Oberfranken. Das Drittel war damit noch nicht zu Ende, auch wenn die Memminger Anhänger auf die folgenden Minuten gerne verzichtet hätten. Torhüter Joey Vollmer blieb, kurz vor der Pause, nach einem Klärungsversuch auf dem Eis liegen und konnte selbiges nur mit Hilfe verlassen. Ob und wie lange er ausfällt, dürfte im Laufe der nächsten Tage bestimmt werden.

Die letzten 20 Minuten hatten dann nur noch wenig Spannung zu bieten, da Tim Richter sofort nach Wiederbeginn das mittlerweile verdiente 4:2 für die Indianer erzielte. Weiter Chancen für die Rot-Weißen folgten, darunter auch einige Pfosten- und Lattentreffer. Den einzigen Torerfolg für die Maustädter steuerte noch Louis Latta bei, der den Puck nach Kombination mit Marvin Schmid im Winkel versenkte. Der Treffer zum 5:3 Endstand durch Kolb war dann nur noch Ergebniskorrektur.

Die Indians bleiben durch den Sieg an der Spitze der Oberliga-Süd. Am letzten Spieltag geht die Reise nach Füssen, dort kann die Meisterschaft im Süden klargemacht werden. Ab kommenden Freitag geht es dann im Achtelfinale der Playoffs gegen ein Team aus dem Norden. Mögliche Gegner wären u.a. Halle, Duisburg und Rostock. Tickets für die Heimspiele am Freitag (13.3.) und Dienstag (17.3.) sind bereits online erhältlich.


ECDC Memmingen – Selber Wölfe 5:3 (1:1/2:1/2:1)

Tore: 0:1 (1.) Zimmermann (Pisarik, Müller), 1:1 (19.) Beck (Schmid, Miettinen, 5-4), 2:1 (25.) Svedlund (Snetsinger, Herm), 3:1 (31.) Deeg (Herm, Welz), 3:2 (32.) McDonald (Pisarik,), 4:2 (41.) Richter (Snetsinger, Voit), 5:2 (48.) Latta (Schmid, Miettinen), 5:3 (58.) Kolb (Böhringer)

Strafminuten: Memmingen 2 – Selb 6

Zuschauer: 1666

ECDC Memmingen: Vollmer (ab. 38 Henne) – Svedlund, Neal; Pokovic, Stotz; Schirrmacher, Welz; Kittel – Snetsinger, Voit, Richter; Herm, Beck, Deeg; Latta, Schmid, Miettinen; Abstreiter, Keil.

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