Niederlage nicht relevant: Indians treffen im Viertelfinale auf Regensburg

Der ECDC Memmingen ist für das Viertelfinale der Oberliga-Playoffs qualifiziert und muss schon in der kommenden Woche gegen Regensburg antreten. Da die Teams aus Weiden und Deggendorf aufgrund von positiv getesteten Akteuren nicht an der Endrunde teilnehmen können, rücken die Indians automatisch nach. Die Spiele gegen Lindau in den Pre-Playoffs verlieren damit jegliche Bedeutung, trotzdem soll die Partie am Sonntag stattfinden.


Unabhängig von den Ergebnissen gegen den EV Lindau, sind die Memminger Indians ab Dienstag im Playoff-Viertelfinale aktiv. Dann geht es gegen die Eisbären Regensburg, den amtierenden Süd-Meister und Hauptrundenprimus der Liga. Sah es zunächst noch danach aus, als würden die Memminger in den Pre-Playoffs um die Endrunden-Berechtigung spielen, so verdichteten sich bereits vor der Partie gegen Lindau am Freitagabend die Anzeichen, dass beide Mannschaften, aufgrund von Quarantäne-Anordnungen in Weiden und Deggendorf, bereits sicher qualifiziert sind. Am Samstag kam dann auch die offizielle Bestätigung, die nicht nur die Teilnahme sondern auch den exakten Gegner der kommenden Partien beinhaltete. Aufgrund einer kurzfristigen Änderung der Durchführungsbestimmungen geht es für die Indianer nun in die Oberpfalz zum wohl besten Team der Liga. Dies ergibt sportlich durchaus Sinn, sind die Memminger nun doch die Mannschaft, welche mit dem schlechtesten Punkteschnitt in die Endrunde eingezogen ist.

Der Zeitpunkt der Anpassung, wenige Stunden nach dem Spiel gegen Lindau, welcher die Pre-Playoffs nun völlig obsolet werden lässt, wirft bei den Maustädtern aber Fragen auf. Mehr als unverständlich wirkt vor allem das Festhalten am für Sonntag angesetzten Auswärtsspiel, das nun sportlich überhaupt keine Bedeutung mehr mit sich bringt und allein durch die verpflichtende Testung vor der Partie zusätzliche Kosten verursacht. Team und Verantwortliche wären zu dieser mittlerweile irrelevanten Partie, mitten in der Pandemie, nach Möglichkeit nicht angetreten. Um keine Strafzahlung zu erhalten, sind die Indianer aber gezwungen am Sonntag um 17 Uhr in Lindau aufs Eis zu gehen.

Zum Spiel am Freitag:
Die Indians zeigten sich engagiert, haderten wieder einmal aber mit ihrem großen Problem der Chancenverwertung. Trotz deutlichem Memminger Übergewicht in dieser Kategorie siegten die Gäste vom Bodensee mit 4:2, weil sie effezienter und cleverer auftraten. Die vielen Schüsse der Rot-Weißen ließen oftmals die nötige Gefahr vermissen und waren relativ leichte Beute für den Lindauer Schlussmann. Daniel Huhn (48.) und Myles Fitzgerald (56.) sorgten für die Memminger Treffer in einem intensiven Spiel, in dem die Gäste seit der 15. Minute an eine Führung innehatten.

So geht es weiter:
Die nächsten Spiele für den ECDC finden nun in einem engen Rhythmus statt. Am Dienstag (23.03.) startet bereits die Best-of-five Serie gegen die Eisbären Regensburg mit einer Auswärtspartie in der Oberpfalz, ehe sich am Freitag (26.03.) beide Mannschaften am Hühnerberg wieder gegenüberstehen. Das vielleicht schon letzte Spiel findet am Sonntag (28.03.) statt, sollte die Serie in die Verlängerung gehen, so sind für den 30. März (Dienstag) und 1. April (Donnerstag) die entscheidenden Duelle angesetzt. 

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