Der ECDC Memmingen ging am Dienstagabend in Leipzig leer aus. Am Ende gewannen die Sachsen mit 7:3 und gleichen damit die Achtelfinalserie aus. Umso mehr kommt es darauf an, am Freitag den nächsten Sieg am Hühnerberg zu holen. Karten für’s Heimspiel sind bereits erhältlich.
Einen Wachrüttler für die Indians gab es nach einer halben Minute, denn das erste Drittel startete alles andere als optimal. Einen individuellen Fehler nutzten die IceFighters prompt zum frühen 1:0 aus. Tim Detig war der Torschütze für die Sachsen. Memmingen hatte mehr vom Spiel und erspielte sich insgesamt mehr Chancen, wurde aber von effektiven Leipzigern überrascht. Steve Hanusch erhöhte in Überzahl auf 2:0 für die Hausherren. Der ECDC bekam gegen Ende des Drittels mehr Kontrolle ins Spiel und drückte nun auf das Gehäuse der Leipziger. Connor Blake verkürzte auf 1:2, damit ging es in die erste Drittelpause.
Im Mitteldrittel glichen die Indians schnell aus. Eddy Homjakovs setzte die Scheibe zum 2:2 in den Winkel, doch es blieb weiterhin die erwartet schwere Partie, denn Leipzig machte es den Indianern alles andere als leicht. Zwei weitere Treffer der IceFighters gegen Mitte des zweiten Drittels stellte das Ergebnis auf 4:2 für Leipzig. Memmingen wechselte daraufhin den Torhüter. Für den glücklos agierenden Justus Roth hütete fortan Basti Flott-Kucis das ECDC-Gehäuse. Die Maustädter kamen daraufhin zum Torerfolg. Maxi Menner vollendete einen starken Pass von Patrick Kurz zum 3:4. Mit diesem Spielstand und einer gehörigen Portion Hoffnung ging es in die letzte Pause des Abends.
Auch im letzten Drittel fanden die Indians aber keine Lösungen, um das Spiel endgültig zu drehen. Der ECDC kam nicht zu seinem Spiel und tat sich gegen die IceFighters weiterhin schwer. Unsauberkeiten und Zuordnungsprobleme prägten das Indianer-Spiel an diesem Abend. Tim Detig schnürte den Hattrick zum 5:3 für die Sachsen, der Treffer von Jesper Alasaari zum 6:3 in den Winkel sorgte für die Vorentscheidung. Yannic Bauers Empty Net Treffer zum 7:3 machte den Sieg perfekt. Damit gleichen die IceFighters die Serie aus.
Das dritte Spiel könnte, aufgrund der Serienlänge von nur fünf Partien, bereits eine Vorentscheidung bringen und wird einer Mannschaft einen Matchball bescheren. Die Indianer werden alles daransetzen, mit einer Führung am Sonntag das zweite Mal nach Leipzig zu fahren. Eine große Rolle werden am Freitagabend dann auch die Fans spielen, deren Unterstützung bereits in den ersten beiden Partien herausragend war. Karten für die Begegnung sind bereits online im Vorverkauf erhältlich. Sitzplätze sind nur noch in ausgewählten Bereichen verfügbar.
Tickets: ECDC vs. Leipzig
KSW IceFighters Leipzig vs ECDC Memmingen 7:3 (2:1/2:2/3:0)
Tore: 1:0 (1.) Detig (Vantuch), 2:0 (10.) Hanusch (Vantuch, Schwamberger, 5-4), 2:1 (17.) Blake (Meier, Lillich), 2:2 (23.) Homjakovs (Lillich), 3:2 (28.) Hessler (Aronsson, Erkisson), 4:2 (29.) Detig (Vantuch), 4:3 (33.) Menner (Kurz, Krymskiy), 5:3 (49.) Detig (Vantuch, Thalmeier), 6:3 (55.) Alasaari (Erkisson, Aronsson), 7:3 (58.) Bauer
Strafminuten: Leipzig 8–Memmingen 6
ECDC Memmingen: Roth (Flott-Kucis)- Svedlund, Meisinger; Blake, Fern; Kurz, Menner; Ettwein- Lillich, Homjakovs, Fominych; Brassard, Spurgeon, Ouderkirk; Meier, Verelst, Krymskiy; Handschuh, Schubert.